2 juin 2011

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Mélissa Le Nevé (FRA)

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Geburtstag: 08.07.1989
Wohnort: Aix-en-Provence, Südfrankreich

Wie bist Du zum Klettern gekommen? Wer hat Dich herangeführt?
Bis zum Alter von 10 Jahren lebte ich im Norosten Frankreichs, in den Bergen von Vosges. Neben einer Menge Kajaken und Skifahren, verbrachte ich den Rest meiner Zeit damit, auf Bäume zu klettern. Dann zogen wir nach Bordeaux und für ein paar Jahre versuchte ich allelei Sportarten. Ich wollte unbedingt Sportklettern, aber zu der Zeit dachte ich, es sei einfach unmöglich in meinem Gebiet, da alles flach ist. Mit 15 fand ich schließlich nebenan einen kleinen Verein und ich begann mit dem Klettern, ungefähr drei Mal im Monat. Während dieser Zeit faszinierte mich dieser Sport so sehr, dass ich anfing, meine ganze Freizeit mit dem Klettern zu verbingen. Einige Menschen glaubten an mich und gaben mir den Antrieb Wettkämpfe zu bestreiten, was nicht so einfach war, in der Umgebung, in der ich wohnte. Nach ein paar Jahren wurde ich das, was ich heute bin!

Wie wichtig ist Dir die Ethik beim Klettern und was macht sie aus?
Die Ethik des Kletterns hat sich über die letzten paar Jahre schrittweise entwickelt. Dadurch, dass das Klettern so nah an die Natur gebunden ist, hat es überzeugende Werte. Einerseits stimme ich vielen dieser Werte völlig zu, andererseits erwarten sich einige von ihnen einfach zu viel. Für einen Kletterer ist es wichtig jedes Lebewesen und die Natur zu respektieren (was auch im Alltag so sein sollte) und zur Entwicklung des Sports beizutragen, indem man die Ethik respektiert und sie erlaubt sich logisch zu entwickeln. Für einige mag die Ethink quälende Kopfschmerzen bereiten, aber für mich gilt einfach nur, meine eigenen Werte zu respektieren.

Was ist das besondere am Klettern? Was löst die Leidenschaft und Besessenheit aus, mit der du diesen Sport betreibst?
Es gibt immer unterschiedliche Situationen und Empfindungen im Klettern. Im Bezug auf Intensität und Höhe, wachse ich über mich hinaus. Ich fühle mich frei, wenn ich kletter und deshalb bin ich verrück danach.

Hattest Du selber ein Vorbild?
Mozart. Eigentlich jede Person, die ihr Leben mit vollem Herzen lebt oder gelebt hat.

Wie viel Zeit verbringst du beim Klettern?
So viel ich kann! Es hängt von der Jahreszeit ab, ob ich trainiere oder ob ich draußen bin... Ich würde sagen ca. 25 Stunden pro Woche.

Auf welche Routen/ Projekte bist Du besonders stolz und warum?
Auf noch keine bis jetzt. “Mandala” oder “Biography” eines Tages zu toppen wäre genial! (“Mandala” sollte wohl für mich leichter sein).

Wie würdest Du dich selbst bezeichnen? Als Kletterer oder Boulderer?
Seltsame Frage! Sowas wie: Le Nevé, Mélissa alias Mel, 22 Jahre, 1.69m, 50kg eine Kletterin UND eine Boulderin. Ich kann mich einfach zwischen den beiden nicht entscheiden.

Und was macht einen ‚lässigen Boulder’ aus?
Ausgestattet mit extremen Bewegungen und knifflig zu lösen. Alles wahllos: Koordination und Wahrnehmung.

Was muss man mitbringen, um in diesem Sport erfolgreich zu sein?
Sehr viel Spaß und die richtige Einstellung.

Was würdest Du machen, wenn Du nicht mehr klettern könntest?
Sollte ich jemals das Klettern aufgeben, dann nur wenn ich mich unwiderruflich verletzen würde. Ich denke, ich würde Fotos machen und Musik spielen (ich habe 10 Jahre Klarinette gespielt). Viel Reisen und versuchen einen Ort zu finden, an dem ich Fotojournalist werden kann.

Was zeichnet Dich aus, was sind Deine Stärken?
Ich bin impulsiv, leidenschaftlich und verspielt.

Und was sind Deine Schwächen?
Das ist mein Geheimnis.

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